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| Willkommen bei dem Personensuchdienst ArchivBis heute haben wir über 800 Aufträge erhalten. In 85 % der Fälle konnten wir helfen, dass sich alte Lieben wiederfinden, Familienmitglieder zusammenkommen und verloren geglaubte Schulkameraden doch noch zum Klassentreffen erschienen. Hier eine kleine Auswahl unserer "Lieblingsfälle": Vatersuche mit Happy EndUnsere Kundin ist aus einem außerehelichen "One-Night-Stand" ihres Vaters entstanden. Sie wuchs bei Ihrer Mutter und ihrem Stiefvater in einer heilen Familie auf. Um die Mutter und den Stiefvater nicht zu verletzen, stellte sie ihren Wunsch, den Vater einmal kennenzulernen, immer zurück. Auch war sie voller Sorge, dass er sie evtl. abweist. Dennoch hat sie sich im Juli 2001 ein Herz gefasst und uns mit der Suche nach ihm beauftragt. Zwei Monate später hatten wir ihn am Telefon und uns fiel ein Stein vom Herzen, dass er sich offensichtlich auf seine "neue" Verwandtschaft freut. Bis seine Frau vor vier Jahren verstarb hatte er keine Möglichkeit, selbst Kontakt zu seiner Tochter aufzunehmen, obgleich er brav seine Alimente zahlte. Seine heutige Frau ist Anke Verena sehr offen gegenüber und die Söhne freuen sich mit dem Vater zusammen über die neugewonnene Schwester, die ihnen auch noch ähnlich sieht! Unsere Kundin war erst so sorgenvoll und heute ist sie froh, ihre Familie väterlicherseits wiederzuhaben (auch wenn die Mutter nicht begeistert ist und der Stiefvater noch nichts davon weiß). "Wie im Märchen" beschreibt sie uns gegenüber ihre Erfahrung mit ihrem Vater. Erste LiebeEin Mann um die fünfzig ruft an und erzählt, er suche seine alte Tanzschulpartnerin von vor 35 Jahren. Sie war seine erste Liebe und seit sie mit ihren Eltern nach Hamburg umgezogen ist, habe er sie aus den Augen verloren. Da sie wahrscheinlich geheiratet hat, kann er sie im Telefonbuch und über die Auskunft nicht finden, das Einwohnermeldeamt hat den Vermerk "verzogen nach unbekannt" eingetragen. Über ehemalige Nachbarn haben wir den Namen ihrer damaligen Busenfreundin herausbekommen, die die aktuelle Anschrift von ihr hatte. Nach drei Wochen trafen sich die beiden und tanzten durch das Berliner Nachtleben! Ein nicht so erfreulicher Fall mit ADOPTIVELTERNEine Dame um die dreißig rief an und erzählte, dass Sie schon lange Zeit auf der Suche nach Ihren leiblichen Eltern sei. Sie wusste die Namen und auch den Ort, in dem ihre leibliche Mutter gewohnt haben soll. Sie erzählte, dass Sie auf ihrer Suche in dem Ort war und eine Dame aufgesucht hat, von der Sie dachte, sie sei ihre Mutter. Bei dem Besuch stellte sich jedoch heraus, dass die Dame offensichtlich nicht mit ihr verwandt ist. Mit den vorhandenen Daten begannen wir die Recherche. Es fing schon mal damit an, dass wir über Bekannte des Vaters erfuhren, dass dieser vor einigen Jahren verstorben ist. So konnten wir nur noch den Friedhof ermitteln, auf dem der leibliche Vater begraben liegt. Die Suche nach der Mutter sowohl über die Meldeämter, als auch über ehemalige Nachbarn führten beide zum selben Ergebnis. Dieselbe Dame, die unsere Kundin Jahre vorher besucht hatte, ist die leibliche Mutter! Mit diesen beiden Informationen riefen wir schweren Herzens unsere Kundin an. Mit der ehrenamtlichen Hilfe unserer Familientherapeutin, die dankenswerter Weise schon so manchen Fall "retten" konnte, verfasste sie einen Brief, in dem sie Ihre Enttäuschung ausdrückte und, dass Sie keinen Wert auf den Kontakt legt. Sie meint, sie wisse ja nun, wie ihre leibliche Mutter aussieht und wie sie lebt! Sie verbindet so viel Liebe mit Ihrer Adoptivfamilie, dass sie auf die leibliche Mutter nicht angewiesen ist. Ob sie ihren Vater je auf dem Friedhof besucht hat, wissen wir nicht. Wir hoffen, dass diese Art von Fällen die Ausnahme bleibt. Ein "hoffnungsloser Fall" mit Happy EndEin Herr um die sechzig rief an und schilderte uns, wie er eine alte Freundin aus den Augen verloren hatte. Sie trafen sich in jungen Jahren regelmäßig und mit der Zeit wurde der Kontakt immer sporadischer. Die Abstände wurden immer länger, in denen man sich nicht sprach und auf einmal stellte er fest, dass die Telefonnummer und Adresse, die er von ihr hatte, nicht mehr aktuell waren. Telefonbuch: Fehlanzeige. Nun hat unser Kunde sich vorerst keine Mühe gemacht, die Dame ausfindig zu machen. Denn ER war ja ohne weiteres für sie zu finden. Und so kam auch der Tag, an dem sie sich bei ihm meldete. Sie war zu Besuch in Berlin und sie verabredeten sich in der Pension, in der sie einquartiert war. Dummerweise kam unserem Kunden etwas dazwischen, so dass er mit großer Verspätung dort eintraf. Die Freundin war bereits abgereist und aus dem Pensionsbetreiber war keine Anschrift der Dame herauszukriegen. Als er dann erzählte, was er nicht alles getan hatte, um die Dame ausfindig zu machen, festigte sich bei uns der Entschluss, diesen Auftrag nicht anzunehmen. Er hatte an die alte Adresse und Ämter geschrieben (verzogen nach unbekannt), sämtliche Telefonbucheinträge in Hamburg (dort lebte sie) angerufen, bei der Polizei nachgefragt und sogar mehrfach Anzeigen im Hamburger Abendblatt aufgegeben, in der er darum bittet, dass sie sich doch bitte melden möge. Alles ohne Erfolg. Als wir ihm sagten, dass er aus unserer Sicht schon alles Mögliche versucht hat und wir spontan auch nicht wüssten, was wir noch für ihn tun können, bat er uns so eindringlich, es doch zu versuchen, dass wir ihn nochmal über die Gesuchte und ihre Familie ausfragten. Einige Anhaltspunkte haben sich über die Familie tatsächlich noch ergeben, so dass wir den Auftrag annahmen. Es gab ein Lokal in Hamburg, in dem die Mutter früher Stammgast war. Der Wirt fragte die anderen Stammgäste, ob jemand noch Kontakt zu der Dame habe. Einer wußte, wie man sie erreichen kann. Die Mutter gab uns dann die Telefonnummer und so kam es doch noch zu einem Wiedertreffen von den beiden "Königskindern". SANDKASTENFREUNDINNENNach vielen Jahren kommt eine junge Frau in ihre Heimatstatt zurück und klingelt an der Tür der Familie ihrer ehemaligen Freundin. Die Freundin wohnt sogar noch bei ihren Eltern, ist aber zu dem Zeitpunkt nicht zu Hause. Die Mutter verbaselt den Zettel und die Freundin kann sich nicht zurückmelden. Sie wusste lediglich, dass der Vater bei der Bundeswehr arbeitete und wohl in die Nähe von München versetzt wurde, wo die Familie entsprechend hingezogen sei. Über die Bundeswehr und zahlreiche Stadtverwaltungen haben wir die Eltern der Dame gefunden, die uns die aktuelle Adresse gegeben haben. Inzwischen haben sie wieder regen Kontakt und die Gefundene zieht sogar wieder in die Nachbarschaft. LEIBLICHE MUTTERSchüchtern und leise sagte die Dame am Telefon, dass ihr Fall wohl etwas komplizierter werden würde. Sie suche ihre leibliche Mutter, die sie mit sechs Jahren zur Adoption freigegeben habe. Als der ausgefüllte Fragebogen zurückkam, hatten wir eine alte Anschrift als Anhaltspunkt. Über die Behörden war die Spur jedoch nur bis zu einem bestimmten Punkt zu verfolgen. Ab da hieß es "verzogen nach unbekannt". Nach vielen Telefonaten und Schriftwechseln konnten wir endlich Kontakt zu der betagten Dame aufnehmen. Das Schwierigste dabei war, unseren Gesprächspartnern, die uns bei der Suche helfen sollten, gegenüber unerwähnt zu lassen, dass die leibliche Tochter ihre Mutter sucht. Wir wussten ja nicht, ob die gesuchte leibliche Mutter ihrer jetzigen Familie erzählt hat, dass sie vor langer Zeit eine Tochter zur Adoption freigegeben hatte. Um Verständnis bittend, dass es eine persönliche und diskrete Angelegenheit ist, galt es gleichzeitig die Vermutung auszuräumen, dass es um eine Geldsache geht. Nachdem wir jeweils erklärten, dass unser Name "Wiedersehen macht Freude" sich auf das Wiedersehen zweier Menschen bezieht und wir einen Kontakt nur mit dem Einverständnis der gesuchten Person herstellen, wurde jedoch gerne geholfen. Die Mutter war sehr offen dafür, dass ihre Tochter sich mit ihr in Verbindung setzt. Unser letzter Stand der Dinge ist, dass sie einige Male miteinander telefoniert haben und die Mutter einen Brief avisiert hat. Wir hoffen, dass es bald ein Treffen geben wird. HALBSCHWESTEREine Dame suchte ihre Halbschwester väterlicherseits. Im Januar hatte sie uns beauftragt und der Fall war echt eine harte Nuss. Über entfernte Verwandte, die sie selber gar nicht kennt, haben wir die Schwester endlich ausfindig gemacht. Ihre Reaktion war ganz rührend. Sie hat in letzter Zeit öfters an den ihr unbekannten Teil der Familie gedacht. Sie hatte selbst schon einiges unternommen, Kontakt zu ihrem leiblichen Vater und dessen Familie aufzunehmen. Leider ist sie nie weit gekommen und gab schließlich auf. Als sie dann hörte, dass ihre Halbschwester sie sucht (und jetzt auch gefunden hat) flossen am Telefon auch entsprechend die Tränen. Inzwischen besteht ein reger Kontakt zwischen den beiden Halbgeschwistern. ZWEI FREUNDINNEN MIT ÄHNLICHEM SCHICKSALZwei Frauen waren von 1957 bis 1962 Lehrer-Kolleginnen und freundeten sich an. 1964 wurde unsere Kundin wegen versuchter Republikflucht vom Ministerium für Staatssicherheit inhaftiert. Ihre mittlerweile schwangere Freundin wurde ebenfalls inhaftiert. Kurz vor der Entbindung kam sie wieder frei. Unsere Kundin, mittlerweile auch wieder entlassen, gebar 1966 auch ein Kind und bevor ihr Verlobter sie 1966/67 mit dem gemeinsamen Kind nach West-Berlin holte, war der gemeinsame Kontakt besonders intensiv. Nachdem die Freundin bei ihrem Mann in West-Berlin war, riss der Kontakt ab, da unsere Kundin in der DDR blieb. Nach nun dreißig Jahren haben die beiden Gelegenheit die gemeinsam erlebte intensive Zeit zusammen aufzuarbeiten und wieder an ihre alte Freundschaft anzuknüpfen. DIE ERSTE LIEBEBis sie 18 waren gingen sie gemeinsam in die Schule. Sie waren Freunde und er war die erste große Liebe unserer Kundin. Nach der Schulzeit schrieben sie sich noch bis 1953, doch dann trennten sie die Wege und die Spuren verloren sich. 1993 nahm unsere Kundin die Suche nach ihrem alten Freund auf und beauftragte im Mai 2001 schließlich uns. Im Juni erhielt sie von uns seine neue Adresse und Telefonnummer und damit die alte Freundschaft einen neuen Anfang. FREUNDINNEN, DIE SICH SEIT 40 JAHREN AUS DEN AUGEN VERLOREN HABENDie Gesuchte übernachtete mit Ihrer Pfadfindergruppe in der Scheune des Bauernhofes der Familie unserer Kundin. Dies war der Anfang einer tiefen Freundschaft. Der Lauf der Zeit ließ die Beiden sich aus den Augen verlieren und unsere Kundin schob 40 Jahre lang vor sich her, den Kontakt wieder aufzunehmen. Als sie in einer Zeitschrift über uns las, war der Anruf bei uns der erste Schritt, endlich wieder an die alte Zeit anzuknüpfen. Nachdem wir die Pfadfinder-Freundin gefunden hatten, telefonierten die Beiden häufig. Auf Einladung der Talkshow Jürgen Fliege trafen die Beiden sich im Fernsehstudio wieder - und erkannten sich auf Anhieb ! Welcome to Happy ReencounterWhat do we do? Probably you have already asked yourself what a special person is doing at a specific moment or maybe you want to meet your first love again. Perhaps you found out you have been adopted and you want to meet your real parents or brothers and sisters again. Generally we work as a Lost Property Office, using detective methods. This research work was begun by communications expert Susanne Panter in 1996 in Berlin. Happy Reencounter is registered in accordance with § 32 of the German Federal Protection Law (BDSG) under the number 553. Whom do we look for? Part of our philosophy is to ask the person for his or her consent in order to re-establish the contact. Whether old friends, former work colleges or parents and brothers and sisters from separated family members want to get together again, no matter who you are looking for our motto is Happy Reencounter. How much does it cost? Research for a person costs 225 € if we succeed (if the research is abroad we charge 300 €). We begin our search after payment of a deposit of 75 € (abroad 150 €). The other 150 € will be paid in case of success. If we find out that the person you are looking for is now living abroad we will let you know immediately. How do we proceed? If you want to send your search order right now then visit our "lost property office". We will take your order there. http://www.wiedersehenmachtfreude.de |